Fragen Sie ein Portfolio-Operations-Team, wie lange ein Reporting-Zyklus dauert, und Sie erhalten eine Antwort in Tagen, nicht in Stunden. Fragen Sie, wie viele Personen daran arbeiten, und Sie erhalten eine Liste, die unauffällig einige der teuersten Senior-Profile des Hauses enthält.
Über 39 Fonds multipliziert mit zwölf Zyklen pro Jahr. Die Kosten stehen auf keiner Budgetzeile, weil niemand sie als Service bezahlt. Sie kommen aus Personalressourcen, die sonst etwas anderes hätten tun können — Managerresearch, Allokationsarbeit, Kundengespräche.
Automatisierung ist hier kein Moonshot. Die Daten existieren, die Templates sind weitgehend stabil, die Berechnungen sind gut verstanden. Was fehlt, ist die Engineering-Disziplin, alles einmal zusammenzuziehen und nach Zeitplan laufen zu lassen.
Als wir das bei einer Zürcher Stiftung umgesetzt haben, schrumpfte der mehrtägige manuelle Zyklus zu einem nahezu automatisierten. Die Senior-Mitarbeitenden verschwanden nicht aus dem Prozess — sie rückten auf, vom Ausführen hin zum Prüfen.
